Vom Nationalpark ins Unterengadin

Es ist Juni, und der Hang ist bedeckt mit bunten Alpenblumen, Keulenenzian und Alpenastern und Trollblumen und wohl auch noch Alpenseidelbast und frühe Alpenrosen und dazwischen die Fruchtstände der Pulsatilla. Dein Blick geht hinüber in die Berge des Nationalparks, und nichts von Menschenhand schiebt sich zwischen dich und die Natur. Wo der Nationalpark beginnt, wachsen

Durch den Nationalpark ins Val Müstair

Val Müstair (deutsch: Münstertal)
liegt im äussersten Osten des Kantons Graubünden in der Schweiz. Man erreicht das Münstertal von Zernez im Engadin aus über den Ofenpass. Östlich von Müstair verläuft die Grenze zum Vinschgau (Südtirol). Von Sta. Maria aus führt der Umbrailpass ins Veltlin. Topographisch kann das Münstertal in drei Talstufen eingeteilt werden. Geographisch bildet das Val Müstair den obersten Teil des Vinschgau. Durch das Tal fliesst der Rom.

Bartgeier in weiten Teilen der Schweiz

Der Bartgeier mit einer Spannweite von bis zu 3 Metern wird oft als "übler Lämmerdieb" bezeichnet und so auch verfolgt, vergiftet und abgeschossen. Zum Beginn des 20. Jahrhunderts galt er als ausgestorben. 1978 wurden Tiere aus Zoos ausgewildert, 1997 brüteten die ersten Bartgeier erfolgreich.

Umwelt-Champion mit Großveranstaltungen

Großveranstaltungen belasten die Umwelt. Eine Studie das WWF Schweiz zeigt, dass eine positive Beeinflussung der Umwelt Performance möglich ist. Das Umweltkonzept vom ENGADINER Skimarathon fördert die Anreise mit dem öffentliche Verkehr, nutzt Ökostrom, setzt auf Recycling und teilweise auf Bio-Catering.
Damit gehört die Veranstaltung zum "Umwelt-Champion".

 

Sunnibergbrücke

Verbindung: Klosters-Serfleus-Davos
Einweihung: 2005
Entwurf: Christian Menn, Chur
Spannweite: 525 Meter
Kurvenradius: 503Meter
Auszeichnung: 2001 Outstanding Structure Award der International Association for Bridge and Structural Engineering (IABSE)
Eröffung: Ehrengast durch Prinz Charles

Die Schrägseilbrücke kann nur von Autos befahren werden und endet abrupt in einem Tunnel.
Die Fahrbahn ist an Kabel angehängt, die an Pfeilern befestigt sind. Die Kabel sind in der Form von Harfensaiten angeordnet.

Skigebiet ENGADIN bei snow-online.de auf Platz 1

Von November 2008 bis April 2009 lief die Onlineumfrage.
42 Skigebiete wurden in 14 Kategorien wie, Größe des Skigebietes, Modernität der Pistenanlagen. Schneesicherheit, Angebote für Anfänger sowie Fortgeschrittene, Après-Ski usw. bewertet.
Das Oberengadin, Zermatt und Gröden bekamen 89 von 100 Punkten und teilen sich den Sieg. Damit gehört seit vier Jahren das ENGADIN zu den Siegern.

Blumen - so weit das Auge reicht

Für viele ENGADIN-Liebhaber und Tourist gehört der Juni zu den schönsten Monaten. Denn dann zeigt sich das Hochtal von seiner ganzen Blumen- und Blütenpracht. Zudem eignen sich die langen Tage für ausgedehnte Touren.
Gerade das Unterengadin ist früher dran, aber auch im Bergell, Puschlav und Val Münstair laden zu Wanderungen ein.
Neben der Wanderkarte lohn es sich auch einen botanischen Führer dabei zu haben um die Pflanzen zu bestimmen.

Trainingszeiten der Sportler über www.timetrack.ch

An Schießplatz oberhalb von Samedan ist der Start. Das Ziel wird nach 3,4 Km und 412 Höhenmetern auf der Alp Muntatsch erreicht.
Dort wird die zuvor ausgefüllte und abgestempelte Karte eingeworfen.
Die Zeitmessung wird dann über www.timetrack.ch veröffentlicht.
Die Strecke wird gerne mit dem Mountainbike befahren oder von Nordic Walking Läufern und Joggern benutzt.
Viel Spaß beim Trainingserfolg. Trainingszeiten der Sportler unter www.timetrack.ch

Die Grenze vom Ober- zum Unterengadin

Die Grenze, die liegt zwischen den beiden Orten Cinuos-Chel und Brail, genau genommen bei der Punt Ota, der oberen Brücke. Da aber gibt es keine Tafel, da gibt es keinen Grenz¬stein, es existiert auch keine politische Grenze. Da berühren sich ganz einfach zwei Sprachgebiete.
Im Oberengadin, also auch noch in Cinuos-Chel, wird der rätoromanische Dialekt Ladin Puter, im Unterengadin, also in Brail, Ladin  Valader gesprochen.
Wo der  landschaftliche Unterschied zwischen dem Ober- und dem Unterengadin?

Schriftsteller Hermann Hesse in ENGADIN

Vor seinem Tode 1962 verbrachte Hermann Hesse seine Ferien elf mal im ENGADIN.
Zur Erinnerung finden jährlich im Juli in Sils unter dem Motte "Politik des Gewissens" die Hesse-Tage statt. 
Er ist weltweit der meistgelesene Schriftsteller. Sie setzen sich mit den verschiedenen Formen des Engagements eines großen Schriftstellers und Intelektuellen im 20. Jahrhundert auseinander. "Mir liegt alles Politische nicht, sonst wäre ich längst Revolutionär" sagte Hesse einmal.